Inhalt dieser Seite
- Wo finde ich UGC Aufträge? Die vier Wege im Vergleich
- UGC Brands finden und anschreiben: die Direktansprache in sechs Schritten
- Was gehört in ein UGC Angebot?
- Barter-Deals: Produkt statt Geld – wann ja, wann nein?
- Mit Absagen umgehen und nicht aufgeben
- UGC Jobs remote und „UGC Creator gesucht“ – woran du seriöse Anfragen erkennst
- Typische Anfängerfehler bei der Auftragssuche
- Wochenplan: Akquise in 5 Stunden pro Woche
- Wie wir bei der OM Creator Academy dabei helfen
- Häufige Fragen
- Quellen
Wer UGC Aufträge finden will, braucht zuerst ein Portfolio und dann einen Weg zu den Menschen, die Content einkaufen. Beides geht ohne Follower, weil Marken Videos kaufen und keine Reichweite. Diese Seite zeigt dir die vier Wege im Vergleich, einen Sechs-Schritte-Plan für die direkte Ansprache mit ausformuliertem Pitch und einen Wochenplan für fünf Stunden Akquise.
Ein Hinweis vorab: Es gibt keinen Weg, der Aufträge verspricht. Wir beschreiben, was sich aus unserer Erfahrung lohnt und wo es hakt. Ein Portfolio brauchst du vorher – so baust du es.
Wo finde ich UGC Aufträge? Die vier Wege im Vergleich
Es gibt vier Wege: Plattformen und Marktplätze, Agenturen, direkte Ansprache von Marken und Empfehlungen. Welcher passt, hängt davon ab, wie viel Zeit du hast und wie viel Kontrolle du über Preis und Rechte behalten willst.
| Weg | Aufwand | Preisniveau | Kontrolle | Passt, wenn … |
|---|---|---|---|---|
| Plattformen und Marktplätze | Niedrig bis mittel: Profil anlegen, auf Briefs bewerben | Kann niedriger liegen, die Plattform gibt oft einen Rahmen vor | Gering | du schnell üben willst |
| Agenturen und Creator-Netzwerke | Niedrig: einmal bewerben, danach kommen Briefs | Agentur verdient an der Vermittlung, bei dir kommt je nach Modell unterschiedlich viel an | Gering bis mittel | du wenig Akquise machen möchtest |
| Direkte Ansprache | Hoch: Recherche, Pitch, Follow-up | Du setzt den Preis | Hoch | du Zeit für Akquise hast |
| Empfehlungen und Bestandskundinnen | Niedrig, sobald du geliefert hast | Wie bei Direktkontakt | Hoch | du schon erste Aufträge hattest |
Wie unterschiedlich Preisangaben im Markt sind, zeigt ein Beispiel: Ein Marktplatz gibt für Deutschland einen Durchschnitt von 76 € für ein 30-Sekunden-Video an. Das ist eine Angabe des Anbieters, keine neutrale Statistik. Unsere Erfahrungswerte liegen bei 150–500 € pro UGC-Video; du legst deinen Preis selbst fest. Mehr dazu in UGC Creator Verdienst.
Sinnvoll ist oft eine Mischung: Eine Plattform für erste Praxis, Direktansprache für die Marken, die du wirklich willst, und Empfehlungen für alles, was bleibt.

Plattformen und Marktplätze
Plattformen sind der schnellste Einstieg, weil Briefs schon da sind und du dich nur bewerben musst. Der Preis dafür: Du hast wenig Einfluss auf Honorar und Rechte, und viele Creatorinnen bewerben sich auf dieselben Briefs.
Lies bei jedem Brief zuerst die Nutzungsrechte. Wenn das Video später als Anzeige laufen darf, muss das im Preis stecken. Rechne außerdem den Aufwand durch: Dreh, Schnitt, Revision. Unsere Einschätzung: Plattformen sind gut, um Briefs zu üben und erste Referenzen zu sammeln. Als einzige Quelle für Aufträge taugen sie aus unserer Sicht selten.
Agenturen und Creator-Netzwerke
Agenturen vermitteln Creatorinnen an Marken und übernehmen Briefing und Rechnung. Das spart dir Akquise, kostet dich aber Einfluss. Frage vor jeder Zusammenarbeit:
- Wer legt den Preis fest, und was kommt bei mir an?
- Welche Nutzungsrechte sind im Preis enthalten, auch für bezahlte Anzeigen?
- Gibt es Exklusivität?
- Wie lang ist das Zahlungsziel?
Ein Warnsignal ist jede Gebühr, die du vorab zahlen sollst. Seriöse Vermittlerinnen verdienen an der Vermittlung, nicht an deinem Einstieg.
Empfehlungen und Wiederholungsaufträge
Marken, die dich schon kennen, buchen schneller nach. Ein Beispiel ist Sophie, UGC Creatorin seit über einem Jahr:
Ich habe nach der ersten Woche einen Deal über 10 Videos abgeschlossen, mit einer Brand, mit der ich schon zweimal zusammengearbeitet hab.
Den Wert dieses Deals nennt sie mit viereinhalbtausend Euro. Gerechnet ergibt das 450 € pro Video (4.500 € geteilt durch 10) – das ist eine Rechnung, keine Preisliste. Die Geschichte steht unter Sophie: Deal über zehn Videos.
UGC Brands finden und anschreiben: die Direktansprache in sechs Schritten
Die direkte Ansprache besteht aus sechs Schritten: Wunschliste, Recherche, Ansprechperson, Pitch, Follow-up und Angebot. Plane für den Start eine Liste von zehn bis zwanzig Marken statt einer einzigen – so ist eine Absage nur eine Absage.
- Schreibe eine Wunschliste mit zehn bis zwanzig Marken. Wähle Marken aus deiner Nische, deren Produkte du kennst oder nutzt. Ein Produkt, das du wirklich benutzt, erkennt man im Video. Kleinere Marken haben meist kürzere Entscheidungswege als große.
- Prüfe, ob die Marke Creator-Content einkauft. Öffne die Anzeigenbibliothek von Meta (Ad Library), gib den Markennamen ein und sieh dir die laufenden Anzeigen an. Videos im Creator-Stil – Selfie-Format, Alltagssprache, Handy-Look – deuten auf Bedarf hin. Notiere, mit welchen Hooks die Marke arbeitet.
- Suche die richtige Ansprechperson. Sie sitzt meist in Marketing, Social Media, Brand oder Performance Marketing. Hinweise findest du auf der Website, im Impressum, auf LinkedIn und in der Instagram-Bio. Eine persönliche Nachricht an eine Person wirkt in der Regel besser als eine allgemeine Info-Adresse.
- Schicke einen kurzen Pitch. Fünf Sätze und ein Beispielvideo. Das ausformulierte Beispiel steht direkt darunter.
- Fasse nach. Ein fester Rhythmus verhindert, dass du aufgibst oder nervst. Der Vorschlag steht weiter unten.
- Schicke ein Angebot, sobald jemand antwortet. Mit Leistung, Preis, Nutzungsrechten, Lieferzeit und Revisionsrunden.
Ein Pitch mit fünf Sätzen: das Beispiel
Ein guter Pitch beweist, dass du hingesehen hast, sagt in einem Satz, was du bist, liefert einen Beweis und stellt eine einfache Frage. Der Text unten ist ein Muster: Die eckigen Klammern ersetzt du durch deine eigenen Angaben.
Warum dieser Aufbau funktioniert:
- Satz 1 zeigt ein konkretes Detail der Marke. So erkennt die Person, dass die Nachricht nicht an hundert Marken ging.
- Satz 2 sagt, wer du bist und was du lieferst – ohne Lebenslauf.
- Satz 3 liefert den Beweis: ein Beispielvideo zu genau diesem Produkt.
- Satz 4 macht ein konkretes Angebot, das sich leicht annehmen lässt.
- Satz 5 stellt eine kleine Frage, auf die man mit einem Wort antworten kann.
Weglassen solltest du Entschuldigungen wie „Ich bin noch ganz am Anfang“, lange Selbstbeschreibungen und Preislisten im Erstkontakt. Preise gehören ins Angebot, nachdem jemand Interesse gezeigt hat. In einer Instagram-DM schreibst du nur die Sätze 1, 3 und 5.
Eine Sache zur Rechtslage: Unaufgeforderte Werbe-E-Mails sind in Deutschland rechtlich heikel. Nutze deshalb bevorzugt die Kontaktwege, die Marken für Kooperationen selbst angeben – ein Formular, eine Collab-Adresse oder die DM –, und halte die erste Nachricht individuell und knapp. Rechtsfragen im Einzelfall klärst du mit einer Anwältin oder einem Anwalt.
Follow-up: so oft und so lange
Eine ausbleibende Antwort heißt oft nur, dass die Nachricht untergegangen ist. Ein fester Rhythmus hilft. Unser Vorschlag, kein Gesetz:
| Zeitpunkt | Nachricht | Inhalt |
|---|---|---|
| Tag 0 | Erstkontakt | Pitch mit Beispielvideo |
| Tag 4 bis 5 | Erste Erinnerung | Zwei Sätze, ein neuer Gedanke, etwa eine zweite Hook-Idee |
| Tag 10 bis 12 | Letzte Nachfrage | Freundlich, mit offener Tür („Falls es gerade nicht passt, melde ich mich gern später“) |
| Danach | Pause | Nach ein paar Monaten mit einem neuen Beispielvideo erneut melden |
Was gehört in ein UGC Angebot?
Ein Angebot nennt Leistung, Preis, Nutzungsrechte, Lieferzeit und Revisionsrunden, am besten auf einer Seite. Je klarer es ist, desto weniger Rückfragen und desto weniger Streit später.
- Leistung: Anzahl der Videos, Länge, Format (Hochformat), ob Skript, Schnitt und Untertitel enthalten sind und ob Rohmaterial mitgeliefert wird.
- Paket und Preis: Biete ein Paket statt Einzelpreisen, etwa drei Videos. Nenne, ob der Preis netto ist und ob als Kleinunternehmerin keine Umsatzsteuer berechnet wird – mehr dazu in UGC Gewerbe anmelden.
- Nutzungsrechte: Wo und wie lange darf die Marke das Video nutzen, und darf es als Anzeige laufen (Partnership Ads, Spark Ads)? Das beeinflusst den Preis stark.
- Lieferzeit: Nenne ein Datum oder eine Frist ab Produkteingang.
- Revisionsrunden: Lege fest, wie viele Korrekturrunden enthalten sind. Weitere kosten extra.
- Zahlung: Zahlungsziel und, besonders bei neuen Marken, eine Anzahlung.
- Exklusivität und Kennzeichnung: Gilt eine Exklusivität? Wer kennzeichnet was?
Die ausführliche Checkliste für Angebot und Vertrag steht in UGC Gewerbe anmelden. Übrigens: In unserer Zusammenarbeit geht „Was darf ich dafür verlangen?“ an Simon, „Ist mein Video gut genug?“ an Olivia.
Barter-Deals: Produkt statt Geld – wann ja, wann nein?
Bei einem Barter-Deal bekommst du ein Produkt statt Geld. Er ist sinnvoll für erste Portfolio-Beispiele, aber selten als Dauerlösung.
Ein Barter-Deal passt, wenn:
- das Produkt für dich einen echten Wert hat,
- der Umfang klar begrenzt ist, etwa ein Video und eine Revisionsrunde,
- die Nutzungsrechte eng sind, etwa nur organisch und befristet,
- du das Video in deinem Portfolio zeigen darfst,
- die Marke als Referenz taugt.
Er passt nicht, wenn:
- die Marke das Video für bezahlte Anzeigen nutzen will, ohne dafür zu zahlen,
- Revisionen unbegrenzt sind,
- „Reichweite“ oder „Sichtbarkeit“ als Bezahlung angeboten wird,
- das Produkt wenig wert ist und der Aufwand groß.
Auch bei Tauschgeschäften können steuerliche Pflichten entstehen. Frage die Steuerberatung, ob und wie du sie erfassen musst.
Eine Kundin sagt, sie habe am Anfang gedacht, das sei Scam. Nach ihrer Aussage hatte sie nach einer Woche ihren ersten Barter-Deal, nach einem Monat ihren ersten Langzeitkunden und nach zwei Monaten konnte sie mit einer der größten Brands deutschlandweit und international zusammenarbeiten. Das ist ein Einzelfall.
Mit Absagen umgehen und nicht aufgeben
Absagen und Funkstille gehören zur Akquise. Sie sagen meist nichts über deine Videos, sondern über Budget, Timing oder Zuständigkeit. Antworte auf eine Absage kurz und freundlich, bedanke dich und frage, ob du dich in drei bis vier Monaten mit einem neuen Beispiel melden darfst. Notiere jede Nachricht in einer einfachen Tabelle mit Marke, Datum, Ansprechperson, Stand und nächstem Schritt.
Eine Art Direktorin aus der Werbung erzählt, sie habe nach drei Tagen Pitchen ihren ersten bezahlten Deal gehabt; nach zwei Wochen seien es fünf Deals mit „Megabrands“ gewesen (ihre Worte):
Sie brachte viele Jahre Erfahrung aus der Werbung mit – nicht jede startet auf diesem Niveau. Lies mehr in Art Direktorin: erste Deals. Das sind Berichte einzelner Frauen. Ergebnisse unterscheiden sich von Frau zu Frau; eine Garantie für ein bestimmtes Einkommen gibt es nicht.

UGC Jobs remote und „UGC Creator gesucht“ – woran du seriöse Anfragen erkennst
UGC Jobs sind von Natur aus ortsunabhängig, denn du drehst bei dir zu Hause und lieferst Dateien. Du brauchst also keine Stellenanzeige, sondern einen Auftrag. Anfragen mit dem Titel „UGC Creator gesucht“ gibt es in Gruppen, auf Plattformen und per Nachricht. Seriöse Anfragen nennen von Anfang an Leistung, Vergütung und Nutzungsrechte.
Das sind Warnsignale:
- Bezahlung nur in Reichweite, „Exposure“ oder Produkten, obwohl die Marke Anzeigen schaltet.
- Eine Gebühr oder Vorkasse, die du zahlen sollst.
- Unbegrenzte Rechte an allen Kanälen für immer, ohne Vergütung.
- Keine erkennbare Firma, kein Impressum, keine feste Ansprechperson.
- Zeitdruck („nur heute“) und keine schriftliche Vereinbarung.
Prüfe die Marke im Impressum und in der Anzeigenbibliothek und lass dir Leistung, Rechte und Preis schriftlich bestätigen. Das gilt auch für kleine Aufträge.
Typische Anfängerfehler bei der Auftragssuche
- Nur auf Plattformen warten. Wer nur wartet, gibt Kontrolle ab.
- Eine Marke anschreiben und dann Pause machen. Arbeite mit einer Liste, nicht mit einer Hoffnung.
- Dieselbe Nachricht an alle. Ohne konkretes Detail zur Marke wirkt jede Nachricht austauschbar.
- Preis ohne Nutzungsrechte nennen. Ein Preis ohne Rechte ist kein Preis.
- „Ich bin noch Anfängerin“ im ersten Satz. Das ist ehrlich, aber kein Grund, den Satz an den Anfang zu stellen.
- Kein Follow-up. Viele Antworten kommen erst nach der zweiten Nachricht.
- Ohne schriftliche Vereinbarung drehen. Auch ein kurzer Mailverlauf mit Leistung, Preis und Rechten ist besser als nichts.
- Zu viele Nischen gleichzeitig. Drei Themen, in denen du glaubwürdig bist, reichen.
Wochenplan: Akquise in 5 Stunden pro Woche
Mit fünf Stunden pro Woche kannst du einen festen Akquise-Rhythmus aufbauen. Das ist ein Beispielplan zum Anpassen, keine Prognose, wie viele Antworten dabei entstehen.
| Tag | Dauer | Aufgabe | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Montag | 1 Std. | Fünf Marken in der Anzeigenbibliothek prüfen, Ansprechpersonen suchen | Liste mit fünf Marken und notierten Hooks |
| Mittwoch | 1,5 Std. | Fünf individuelle Pitches schreiben und senden | Fünf verschickte Nachrichten |
| Donnerstag | 1 Std. | Follow-ups schicken, Antworten bearbeiten, Angebote versenden | Offene Punkte erledigt |
| Freitag | 1,5 Std. | Beispielvideo für die nächste Zielmarke drehen, Portfolio pflegen | Ein neues Beispiel |
Passt der Alltag nicht, tauschst du die Tage – die Reihenfolge bleibt: erst recherchieren, dann schreiben, dann nachfassen, dann Neues bauen. Für Zeitfenster, in denen die Kinder schlafen oder du nach dem Schichtdienst erschöpft bist, gilt: lieber vier kurze Blöcke als ein langer.
Aus einem UGC-Auftrag kann mehr werden. Marken, die dich als Creatorin kennen, fragen manchmal nach laufender Betreuung ihrer Kanäle. Wie beides zusammenspielt, steht in UGC und Social Media Management und Social Media Manager selbstständig. Warum Marken Creator-Content statt Followerzahlen kaufen, erklärt UGC vs. Influencer.
Wie wir bei der OM Creator Academy dabei helfen
Wir bauen mit dir dein Business als UGC Creatorin und Social Media Managerin auf: Bibliothek mit 152 Arbeitsanleitungen, Live-Calls mit Olivia, Feedback auf jedes Video. Bei Preisen, Akquise und Verträgen ist Simon dein Ansprechpartner. Der Weg zu uns beginnt mit der Potenzialanalyse, danach folgt ein kostenloser, unverbindlicher 15-Minuten-Check mit jemandem aus Olivias engstem Team und ein zweites Gespräch mit Simon. Nicht jede Bewerberin wird aufgenommen.
Häufige Fragen
Wo finde ich als Anfängerin UGC Aufträge?
Am schnellsten über Plattformen und Creator-Netzwerke, am besten bezahlt über die direkte Ansprache von Marken. Starte mit einem Portfolio aus drei bis sechs Beispielvideos, schreibe eine Liste von zehn bis zwanzig Marken und pitche gezielt. Parallel kannst du auf Plattformen üben. Aufträge sind damit nicht zugesagt, aber du hast einen Plan.
Wie spreche ich Marken an, ohne aufdringlich zu wirken?
Kurz, persönlich und mit Beleg. Beziehe dich auf ein konkretes Detail der Marke, hänge ein Beispielvideo an und stelle eine einfache Frage. Fasse nach vier bis fünf Tagen einmal nach und nach zehn bis zwölf Tagen ein letztes Mal. Danach lässt du der Marke Ruhe und meldest dich später mit etwas Neuem.
Brauche ich Follower, um UGC Aufträge zu bekommen?
Nein. Marken kaufen Content, keine Reichweite. Was zählt, sind Hook, Natürlichkeit, Ton und Zuverlässigkeit bei Lieferung. Mehrere Kundinnen berichten, sie hätten zuerst gedacht, UGC brauche ein großes Following – und seien dann trotzdem gestartet. Details und Einwände findest du unter UGC ohne Follower und ohne Gesicht.
Lohnt sich eine UGC Agentur?
Manchmal. Eine Agentur nimmt dir Akquise und Briefing ab, verdient aber an der Vermittlung und gibt oft Preis und Rechte vor. Frage vorher nach Honorar, Nutzungsrechten, Exklusivität und Zahlungsziel. Zahle nie eine Gebühr vorab. Für viele ist eine Agentur eine Ergänzung zur eigenen Direktansprache, keine Alternative.
Wie viele Marken muss ich anschreiben, bis ein Auftrag kommt?
Dafür gibt es keine seriöse Zahl. Es hängt von Nische, Portfolio, Pitch und Timing ab. Unser Rat: Schreibe fünf individuelle Pitches pro Woche, notiere die Antworten und verbessere, was nicht funktioniert. Wer regelmäßig sendet, sammelt schnell eigene Daten, statt auf fremde Durchschnittswerte zu hoffen.
Was ist ein Barter-Deal und lohnt er sich?
Ein Barter-Deal ist ein Tausch: Produkt gegen Video. Er lohnt sich für erste Portfolio-Beispiele, wenn der Umfang klein ist, die Rechte eng sind und du das Video zeigen darfst. Er lohnt sich nicht, wenn die Marke unbegrenzte Revisionen oder bezahlte Anzeigen ohne Vergütung verlangt. Frage bei steuerlichen Fragen die Steuerberatung.
Kann ich UGC Aufträge ohne Gewerbe annehmen?
Sobald du regelmäßig mit Gewinnabsicht Aufträge annimmst, brauchst du in der Regel ein Gewerbe; im Einzelfall entscheidet das Finanzamt. Ein Testvideo für dein Portfolio ist etwas anderes als ein bezahlter Auftrag. Ablauf, Kleinunternehmerregelung und Rechnung erklärt UGC Gewerbe anmelden. Das ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Quellen
- UGC Creator in Deutschland – Influee





