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Ratgeber Social Media Management

Social Media Management Preise – was Managerinnen verlangen und Unternehmen zahlen

In unserer Erfahrung liegen typische Preise bei 1.000–2.500 € pro Monat und betreutem Kanal, für komplettes Marketing bei 3.000–6.000 € pro Monat und Kundin. Das sind Spannen, keine Zusagen, und du legst deine eigenen Preise fest.

Von der OM Creator AcademyAktualisiert am 20. Oktober 202612 Min. Lesezeit

Symbolbild: Frau arbeitet am Laptop mit Auswertungen zu Social-Media-Kanälen
Symbolbild (KI-generiert)
Inhalt dieser Seite
  1. Social Media Management Preise: Die Spannen im Überblick
  2. Welche Richtwerte nennen externe Quellen?
  3. Welche Preismodelle gibt es?
  4. Social Media Manager Gehalt: Warum wir keine Zahl für Angestellte nennen
  5. Wie du höhere Preise durchsetzt
  6. Die häufigsten Preisfehler
  7. Für Unternehmen: Woran erkennst du ein faires Angebot?
  8. Wie du als Selbstständige startest
  9. Häufige Fragen
  10. Quellen

Social Media Management Preise lassen sich aus zwei Richtungen lesen: Unternehmen fragen, was die Betreuung ihrer Kanäle kostet, Managerinnen fragen, was sie dafür verlangen können. Diese Seite beantwortet beides. Du bekommst Spannen aus unserer Erfahrung, Richtwerte aus externen Quellen mit Einordnung, die gängigen Preismodelle und Rechenbeispiele, an denen du siehst, was von einem Preis wirklich übrig bleibt.

Social Media Management Preise: Die Spannen im Überblick

Aus unserer Erfahrung liegen typische Preise für einen betreuten Kanal bei 1.000–2.500 € pro Monat. Wer Content, Kanäle und Werbung aus einer Hand liefert, also komplettes Marketing, liegt bei 3.000–6.000 € pro Monat und Kundin.

LeistungTypische SpanneWas dahintersteckt
Ein betreuter Social-Media-Kanal1.000–2.500 € pro MonatPlanung, Content, Veröffentlichung, Community-Management, Reporting, je nach Umfang
Komplettes Marketing3.000–6.000 € pro Monat und KundinContent, mehrere Kanäle und Werbung aus einer Hand, laufende Abstimmung
Zum Vergleich: ein UGC-Video150–500 € pro VideoEinzelauftrag statt Monatsvertrag, mehr dazu in UGC Creator Verdienst

So liest du diese Zahlen: Es sind Erfahrungswerte aus unserer Arbeit, keine Marktstatistik und keine Einkommensprognose. Ob du am Anfang am unteren Ende, darunter oder darüber landest, hängt von Referenzen, Umfang und Verhandlung ab. Und ob das Werbebudget für Anzeigen im Preis steckt oder separat läuft, muss im Angebot stehen.

Warum die Spannen so weit auseinanderliegen

Der Preis folgt dem Aufwand und dem Wert, nicht einer Preisliste. Diese Faktoren verschieben ihn:

  • Umfang: Anzahl der Beiträge, Reels und Stories pro Monat.
  • Aufwand der Produktion: Schneidest du Material der Kundin, oder drehst du selbst vor Ort?
  • Community-Management: Beantwortest du Nachrichten und Kommentare, und in welchen Zeiten?
  • Werbung: Betreust du Anzeigen mit, oder bleibt es bei organischen Beiträgen?
  • Branche und Komplexität: Erklärungsbedürftige Angebote kosten mehr Recherche und Abstimmung.
  • Deine Referenzen: Wer Ergebnisse zeigen kann, verhandelt anders.
  • Reaktionszeit und Laufzeit: Schnelle Antworten und kurze Kündigungsfristen haben einen Preis.

Welche Richtwerte nennen externe Quellen?

Externe Quellen nennen Stunden- und Tagessätze, keine Monatspakete. Hootsuite gibt für Deutschland rund 20 € pro Stunde als Ausgangspunkt für freiberufliche Social Media Manager an und durchschnittlich rund 70 € pro Stunde für freiberufliche Top-Expertinnen. Dieselbe Quelle verweist auf Malt mit einem durchschnittlichen Tagessatz von 615 € (2024).

QuelleAngabeEinordnung
Hootsuite (Software-Anbieter)Rund 20 € pro Stunde als Ausgangspunkt, rund 70 € pro Stunde bei Top-Expertinnen im DurchschnittBlogbeitrag eines Anbieters, kein neutraler Marktbericht
Malt (Freelancer-Plattform), zitiert im selben BeitragDurchschnittlicher Tagessatz 615 € (2024)Plattformangabe, abhängig von den Profilen dort

Zwei Dinge fallen auf. Erstens liegen die Angaben weit auseinander, ein Stundensatz von 20 € und einer von 70 € trennen Welten. Zweitens sagen Stundensätze nichts über deine unbezahlte Zeit: Akquise, Abstimmung, Buchhaltung und Weiterbildung bezahlt dir niemand extra. Ein Tagessatz von 615 € entspricht bei acht Stunden rechnerisch rund 77 € pro Stunde und liegt damit in der Nähe der 70 € für Top-Expertinnen.

Rechenbeispiel: Was ein Monatspaket pro Stunde bringt

Ein Monatspreis klingt hoch, bis du die Stunden dagegenhältst. Das folgende Rechenbeispiel ist frei gewählt und keine Prognose. Es zeigt Umsatz pro Stunde vor Steuern, Abgaben und Rücklagen und ohne Akquise.

Monatspreis für einen KanalTatsächlich gebrauchte StundenUmsatz pro Stunde
1.000 €12rund 83 €
1.000 €2540 €
2.500 €25100 €

Dieselbe Spanne ergibt also je nach Aufwand ein ganz anderes Ergebnis. Erfasse deshalb in den ersten zwei Monaten jede Stunde, die du für eine Kundin brauchst. Erst dann weißt du, ob ein Paket zu deinem Preis passt.

Symbolbild: Laptop mit Statistik-Dashboard, Notizbuch und Ringlicht mit Smartphone im Hintergrund
Laptop mit Statistik-Dashboard, Notizbuch und Ringlicht: Wer Zahlen zeigt, kann seinen Preis besser begründen Symbolbild

Welche Preismodelle gibt es?

Es gibt vier gängige Modelle: Stundensatz, Tagessatz, Retainer und Projektpreis. Für laufende Betreuung hat sich der Retainer durchgesetzt, weil er dir planbaren Umsatz gibt und der Kundin planbare Kosten.

ModellSo funktioniert esVorteilNachteilPasst, wenn
StundensatzAbrechnung nach tatsächlichen StundenFair bei unklarem UmfangKundinnen scheuen ein offenes BudgetEinzelne Beratung, Workshops
TagessatzFester Preis pro ArbeitstagEinfach zu kalkulierenWenig Planbarkeit bei laufender ArbeitAudit, Strategietag, Dreh vor Ort
Retainer (Monatspaket)Fester Monatspreis für definierten UmfangPlanbarer Umsatz, klare KostenOhne klare Grenzen droht MehrarbeitLaufende Kanalbetreuung
ProjektpreisEinmaliger FestpreisKlar für beide SeitenKein wiederkehrender UmsatzKanal-Aufbau, Relaunch, Kampagne

Vorsicht bei erfolgsabhängiger Vergütung, etwa nach Followerzahl: Du kontrollierst weder den Algorithmus noch das Produkt der Kundin. Besser ist ein Preis für Leistung und ein gemeinsam definiertes Ziel.

Was in ein Monatspaket gehört

Ein Paket ist nur so gut wie seine Grenzen. Diese Punkte gehören ins Angebot:

  • Kanäle und Formate (zum Beispiel Instagram mit Reels und Karussells)
  • Anzahl der Beiträge pro Monat
  • Redaktionsplan für den Folgemonat, mit Frist für die Freigabe
  • Community-Management: Zeiten und Umfang
  • Reporting: Monatsbericht und, wenn gewünscht, ein Gespräch
  • Revisionsrunden pro Beitrag
  • Laufzeit und Kündigungsfrist
  • Was nicht enthalten ist, zum Beispiel Werbebudget, zusätzliche Kanäle oder Fotoshootings

Eine Beispielstruktur, frei gewählt, ohne Preise und ohne Anspruch auf Marktüblichkeit:

PaketKanäleBeiträge pro MonatCommunityReporting
Basis18Antworten zu festen ZeitenKurzer Monatsbericht
Plus112 plus StoriesAntworten an WerktagenBericht und Gespräch
Komplett220Antworten an WerktagenBericht, Gespräch, Empfehlungen

Social Media Manager Gehalt: Warum wir keine Zahl für Angestellte nennen

Wir nennen kein Gehalt für angestellte Social Media Manager, weil wir dazu keine Quelle haben, die wir prüfen und verantworten können. Gehaltsangaben unterscheiden sich je nach Quelle, Region, Branche und Erfahrung deutlich, und eine ungeprüfte Zahl wäre schlechter als keine.

So findest du eine belastbare Zahl für deinen Fall: Lies Stellenanzeigen mit Gehaltsangabe in deiner Region, frage im Bewerbungsgespräch nach der Bandbreite und vergleiche Brutto mit Brutto. Achte darauf, ob eine Stelle Berufserfahrung verlangt und welche Aufgaben tatsächlich dazugehören.

Der wichtigste Unterschied zur Selbstständigkeit: Ein Gehalt wird brutto angegeben, Steuern und Sozialabgaben führt der Arbeitgeber für dich ab. Ein Preis ist Umsatz, von dem du alles selbst bezahlst.

ThemaAngestelltSelbstständig
Was du bekommstGehalt laut ArbeitsvertragUmsatz aus deinen Rechnungen
Was abgehtSteuern und Sozialabgaben werden abgeführtEinkommensteuer, Krankenversicherung, Altersvorsorge und ggf. Umsatzsteuer trägst du selbst
ArbeitsmittelMeist vom Arbeitgeber gestelltLaptop, Software und Tools zahlst du selbst
PlanbarkeitFestes MonatsgehaltSchwankt mit Kundinnen und Aufträgen
Ausfall durch Krankheit oder UrlaubIn der Regel weiterbezahltKein Umsatz, wenn du nichts abrechnest

Social Media Manager Minijob: Was ist das?

Ein Minijob ist eine Anstellung mit gesetzlicher Verdienstgrenze. Er kann ein guter Einstieg sein, um Praxis zu sammeln und Referenzen zu bekommen. Die aktuelle Grenze und die Regeln klärst du bei deinem Arbeitgeber oder bei der Minijob-Zentrale, weil sie sich ändern. Wer selbstständig arbeitet, hat dagegen keine Verdienstgrenze nach Minijob-Regeln, sondern zahlt Steuern nach den Regeln für Selbstständige.

Was bleibt vom Preis übrig? Steuern und Rücklagen

Bei Rechnungen als Selbstständige gilt: Der Preis auf der Rechnung ist nicht dein Einkommen. Die Einkommensteuer fällt an, und bei regelmäßigen Gewinnen kann das Finanzamt Vorauszahlungen festsetzen. Lege deshalb einen Teil jeder Rechnung zurück; wie viel, klärt die Steuerberatung für deine Situation.

Zwei Regeln, die viele Einsteigerinnen betreffen (Stand Oktober 2026):

  • Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG): Sie gilt, wenn dein Umsatz im Vorjahr bis zu 25.000 € netto betrug und im laufenden Jahr voraussichtlich bis zu 100.000 € beträgt. Beide Grenzen müssen erfüllt sein. Seit 1. Januar 2025 gelten diese Werte, vorher waren es 22.000 € und 50.000 €. Umsätze aus gewerblicher und freiberuflicher Tätigkeit einer Person werden zusammengerechnet. Die Regelung betrifft nur die Umsatzsteuer, Einkommensteuer fällt trotzdem an.
  • Gewerbesteuer: Für Einzelunternehmerinnen fällt sie erst ab einem Gewerbeertrag von 24.500 € an. Die Höhe hängt vom Hebesatz deiner Gemeinde ab.

Wie du höhere Preise durchsetzt

Höhere Preise setzt du durch, wenn du Wert zeigst, den Umfang schärfst und mit neuen Kundinnen beginnst. Eine Preiserhöhung bei bestehenden Kundinnen gelingt eher, wenn du ihre Ergebnisse belegen kannst und sie vorher ankündigst.

  • Ergebnisse sichtbar machen: Monatsberichte, Vorher-nachher-Zahlen und Beispiele, die zeigen, was deine Arbeit verändert hat.
  • Umfang schärfen: Ein klar umrissenes Paket lässt sich besser verteidigen als „ich kümmere mich um alles“.
  • Positionieren: Wer eine Nische bedient, vergleicht sich weniger mit dem billigsten Angebot.
  • Bei Neukundinnen zuerst: Den neuen Preis testest du dort, bevor du ihn bei bestehenden Kundinnen einführst.
  • Preise ankündigen: Gib Bestandskundinnen ausreichend Vorlauf, und erkläre, was sich für sie verbessert.
Sophie · Deal über zehn VideosUGC Creatorin seit über einem Jahr„Ich habe nach der ersten Woche einen Deal über 10 Videos abgeschlossen, mit einer Brand, mit der ich schon zweimal zusammengearbeitet hab.“

Sophie ist seit über einem Jahr UGC Creatorin und hatte das Gefühl, dass ihr Business stehen geblieben war. Nach ihrer Aussage hat sie nach der ersten Woche einen Deal über 10 Videos mit einer Brand abgeschlossen, mit der sie schon zweimal zusammengearbeitet hatte, Wert nach ihren Worten viereinhalbtausend Euro. Als Rechnung ergibt das 450 € pro Video, das ist nicht ihre Angabe, sondern 4.500 € geteilt durch 10.

Ich habe gelernt, mich klarer zu positionieren, meinen Wert gegenüber den Brands zu kommunizieren und viel strategischer an mein Business ranzugehen.

Sophie, UGC Creatorin

Auch Olivia Malcher berichtet in einem ihrer Videos, dass ihre Creatorinnen mit der Zeit mutiger werden: Eine nahm früher 150 € pro Video, inzwischen knapp 330 €. Das gilt für UGC, aber das Muster ist dasselbe wie bei Monatspaketen: Der Preis steigt, wenn du deinen Wert kennst und benennst. Simon Meteling, der bei der OM Creator Academy für Preise, Angebote und Verträge zuständig ist, sagt es so: „Nimm mehr.“ Seine Beobachtung: Frauen sind gut in dem, was sie tun, und verkaufen sich unter Wert. Mehr zu ihm auf Simon Meteling.

Das sind Berichte einzelner Frauen. Ergebnisse unterscheiden sich von Frau zu Frau; eine Garantie für ein bestimmtes Einkommen gibt es nicht.

Olivia Malcher in schwarzem Blazer trägt einen Laptop im Arm
Olivia Malcher im schwarzen Blazer mit dem Laptop im Arm: Preise setzt du nach Leistung und Wert, nicht nach Gefühl

Die häufigsten Preisfehler

Diese sechs Fehler siehst du bei Einsteigerinnen am häufigsten:

  • Zu günstig starten, ohne Plan für später. Ein Einstiegspreis ist in Ordnung, wenn Umfang und Dauer begrenzt sind und der Weg zum Regelpreis feststeht.
  • Unklarer Umfang. Ohne Grenzen wächst jede Betreuung schleichend, und aus 1.000 € werden 25 Stunden Arbeit.
  • Keine Laufzeit und keine Kündigungsfrist. Dann fehlt dir Planbarkeit.
  • Nachträglich abrechnen. Monatlich im Voraus zu berechnen ist üblich und schützt dich vor Zahlungsausfällen.
  • Werbebudget und Honorar vermischen. Trenne beides in Angebot und Rechnung.
  • Nur in Stunden denken. Stunden sind deine Kostenbasis, der Preis richtet sich nach Wert und Umfang.

Für Unternehmen: Woran erkennst du ein faires Angebot?

Ein faires Angebot nennt konkrete Leistungen und lässt dich Herr über deine Konten. Damit Betreuung kein Blindflug wird, achte auf diese Punkte:

  • Der Leistungsumfang ist konkret: Beiträge, Formate, Community, Reporting.
  • Du bleibst Inhaberin der Konten, und der Zugriff läuft über Rollen der Plattform, nicht über weitergegebene Passwörter.
  • Es gibt ein Reporting mit Zahlen, die zum vereinbarten Ziel passen.
  • Laufzeit, Kündigungsfrist und Zahlungsweise stehen im Vertrag.
  • Niemand verspricht dir eine bestimmte Followerzahl oder einen bestimmten Umsatz.
  • Referenzen lassen sich nachprüfen.

Was Social Media Management im Alltag umfasst, erklärt Was ist Social Media Management?.

Wie du als Selbstständige startest

Wenn du die Preise nicht nur lesen, sondern selbst verlangen willst, brauchst du ein Angebot, einen Vertrag und die steuerlichen Grundlagen. Alles dazu steht in Social Media Manager selbstständig. Den Einstieg in den Beruf beschreibt Social Media Managerin werden. Wie wir bei der OM Creator Academy UGC und Social Media Management verbinden, damit aus einzelnen Aufträgen Monatsumsätze werden, steht in UGC und Social Media Management. Wenn du deinen Einstieg mit uns planen willst, beginnt der Weg mit einer kurzen Potenzialanalyse; danach folgen ein kostenloser, unverbindlicher 15-Minuten-Check und ein Gespräch mit Simon, der bei uns für Preise, Angebote und Verträge zuständig ist.

Häufige Fragen

Was verdient ein Social Media Manager?

Das hängt davon ab, ob du angestellt oder selbstständig arbeitest. Für Gehälter nennen wir keine Zahl, weil uns keine belastbare Quelle vorliegt. Freelancerinnen nehmen laut Hootsuite rund 20 € pro Stunde als Ausgangspunkt, Top-Expertinnen im Schnitt rund 70 €. Unsere Erfahrung für Monatspakete: 1.000–2.500 € pro betreutem Kanal. Das ist Umsatz, nicht Einkommen.

Was kostet ein Social Media Manager für Unternehmen?

In unserer Erfahrung typischerweise 1.000–2.500 € pro Monat und betreutem Kanal, bei komplettem Marketing mit Content, Kanälen und Werbung 3.000–6.000 € pro Monat. Das sind Spannen, die Preise einzelner Anbieterinnen weichen ab. Entscheidend sind Umfang, Reporting, Laufzeit und die Frage, ob Werbebudget separat läuft.

Wie viel kann ich als freiberufliche Social Media Managerin pro Stunde verlangen?

Quellen nennen rund 20 € als Ausgangspunkt und im Schnitt rund 70 € für Top-Expertinnen. Für laufende Betreuung lohnt sich ein Monatspaket mehr als ein Stundensatz, weil du Wert und Umfang bepreist. Rechne nach, was dein Paket pro tatsächlich gebrauchter Stunde bringt, und passe es nach den ersten zwei Monaten an.

Lohnt sich Social Media Management als Nebenjob?

Ja, wenn du mindestens etwa fünf Stunden pro Woche hast und den Umfang eng hältst. Als Nebenjob trägt dich dein Hauptverdienst, während du Portfolio und erste Kundinnen aufbaust. Unter fünf Stunden wird es schwer. Prüfe außerdem deinen Arbeitsvertrag: Im öffentlichen Dienst (TVöD, TV-L) sind entgeltliche Nebentätigkeiten rechtzeitig vorher schriftlich anzuzeigen, bei privaten Trägern gelten oft andere Regeln.

Gibt es Social Media Manager Minijobs?

Ja, als Anstellung mit gesetzlicher Verdienstgrenze. Sie eignen sich als Einstieg, um Praxis und Referenzen zu sammeln. Die aktuelle Grenze und die Regeln klärst du bei Arbeitgeber oder Minijob-Zentrale. Wer selbstständig Kundinnen betreut, arbeitet dagegen auf Rechnung und ist nicht an Minijob-Regeln gebunden, sondern an Steuer- und Sozialversicherungsregeln für Selbstständige.

Ist das Werbebudget im Preis enthalten?

Meist nicht, aber das muss im Angebot stehen. Üblich ist, Honorar und Werbebudget getrennt auszuweisen: Das Honorar bezahlt die Arbeit, das Budget geht an die Plattform. Vereinbart schriftlich, wer die Anzeigen betreut, wer das Budget freigibt und wie Ergebnisse berichtet werden. So vermeidest du Streit über Kosten.

Quellen

Dein nächster Schritt

Du willst Social Media Managerin werden?

Die Potenzialanalyse zeigt dir, wie du aus deinem Können ein Business mit Monatsverträgen aufbaust.

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Kostenlos und unverbindlich. Danach folgt ein 15-Minuten-Check mit Olivias Team – wir wählen aus und sagen dir offen, ob es passt.

Olivia Malcher und Simon Meteling, die Gründer der OM Creator Academy, stehen dicht beieinander und blicken in die Kamera
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