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Ratgeber UGC

UGC Creator werden – Schritt für Schritt, ohne Follower

Du wirst UGC Creatorin, indem du Videos für Marken drehst und nicht Reichweite aufbaust: Smartphone, Licht, ein paar Beispielvideos und die ersten Anfragen reichen für den Start. Hier siehst du den ganzen Weg mit Zeitrahmen und ehrlichen Grenzen.

Von der OM Creator AcademyAktualisiert am 20. Oktober 202614 Min. Lesezeit

Symbolbild: Eine Frau hält am Küchentisch ein Produkt in die Smartphone-Kamera auf einem Stativ – so entsteht ein UGC-Video
Symbolbild (KI-generiert)
Inhalt dieser Seite
  1. Was macht eine UGC Creatorin eigentlich?
  2. Was brauchst du, um UGC Creator zu werden?
  3. UGC Creator werden in sieben Schritten
  4. UGC Creator ohne Erfahrung: Wie lange dauert es bis zum ersten Auftrag?
  5. Brauchst du eine Ausbildung oder einen Kurs, um UGC Creator zu werden?
  6. UGC Creator Jobs, Nebenjob oder selbstständig?
  7. Ehrliche Erwartungen: Was dich in den ersten Wochen erwartet
  8. Lohnt es sich, UGC Creator zu werden?
  9. Das zweite Standbein: Von UGC zu Social Media Management
  10. Typische Fehler beim Start als UGC Creatorin
  11. Dein nächster Schritt
  12. Häufige Fragen
  13. Quellen

UGC Creator werden kannst du ohne Follower, ohne Ausbildung und ohne teure Ausrüstung. Du brauchst ein aktuelles Smartphone, gutes Licht, den Mut, vor der Kamera zu sprechen, und etwa fünf Stunden pro Woche. Dein erstes Ziel ist nicht Reichweite, sondern eine Handvoll Beispielvideos und die ersten Anfragen an Marken.

UGC steht für User Generated Content. Als UGC Creatorin drehst du Videos und Fotos im Auftrag von Marken. Die Marke setzt sie auf ihren eigenen Kanälen oder in Anzeigen ein, und du wirst dafür bezahlt. Falls dir der Begriff noch neu ist, beginnt Was ist UGC? bei den Grundlagen.

Auf dieser Seite findest du den ganzen Weg: was du konkret tust, was du mitbringen musst, sieben Schritte mit Zeitrahmen, ehrliche Erwartungen und die Antwort auf die Frage, ob du dafür eine Ausbildung oder einen Kurs brauchst.

Was macht eine UGC Creatorin eigentlich?

Eine UGC Creatorin produziert Videos und Fotos für Marken, die wie Beiträge echter Menschen wirken. Nach der Abgabe darf die Marke das Material im vereinbarten Rahmen nutzen: auf ihren Kanälen, auf Produktseiten oder in Anzeigen. Wie lange und wo, legt ihr vorher als Nutzungsrechte fest.

Ein Auftrag läuft meist so ab:

  1. Brief lesen: Die Marke sagt, um welches Produkt es geht, wer angesprochen werden soll und was im Video vorkommen muss.
  2. Skript schreiben: Du entwickelst Hook, Ablauf und Call to Action und lässt das Skript bei Bedarf freigeben.
  3. Drehen: Mit dem Smartphone, zu Hause oder wo es zum Produkt passt.
  4. Schneiden: Schnitt, Untertitel und Ton, je nach Vereinbarung auch nur Rohmaterial.
  5. Abgeben und überarbeiten: Du lieferst die Dateien und baust vereinbarte Änderungswünsche ein.
  6. Abrechnen: Du schreibst die Rechnung und hältst fest, welche Rechte die Marke bekommen hat.
Olivia Malcher hält ein Smartphone hoch und filmt sich selbst – UGC-Videos entstehen mit dem Handy
Olivia Malcher hält das Smartphone selbst in der Hand und filmt sich: Für den Start brauchst du kein Studio

Dazu kommt, was man im fertigen Video nicht sieht: Du schreibst Marken an, besprichst Preise und kümmerst dich um Rechnungen. Rechne damit, dass Akquise und Organisation vor allem am Anfang einen spürbaren Teil deiner Zeit kosten.

Wichtig ist auch, was du nicht tust. Du baust dich nicht als öffentliche Person auf, beantwortest keine Kommentare und musst nicht täglich posten. Genau das unterscheidet dich von Influencern. Wo der Unterschied im Detail liegt, steht in UGC vs. Influencer.

Was brauchst du, um UGC Creator zu werden?

Du brauchst weniger, als die meisten denken: ein Smartphone mit guter Kamera, Licht, eine ruhige Ecke und die Bereitschaft, vor der Kamera zu sprechen. Die Tabelle trennt, was Pflicht ist und was nur nett wäre.

VoraussetzungPflicht?Ehrliche Einordnung
Smartphone mit guter KameraJaEin aktuelles Modell genügt. Ein Studio brauchst du nicht.
LichtJaTageslicht am Fenster funktioniert. Abends hilft eine einfache Lampe. Gegenlicht vermeiden.
TonJaWird oft unterschätzt. Ein Mikrofon lohnt sich früh, Details im Equipment-Ratgeber.
FollowerNeinMarken kaufen Content, nicht Reichweite.
Gesicht in der KameraNein, aberEs gibt Formate ohne Gesicht. Viele Formate leben von Gesicht und Stimme. Wie viel du davon zeigst, entscheidest du.
ZeitJaEtwa fünf Stunden pro Woche. Darunter wird es schwer.
Ausbildung oder AbschlussNeinMarken schauen auf deine Beispielvideos.
Schnitt-ErfahrungHilfreichSchnitt-Apps auf dem Handy lernst du in den ersten Wochen.
VerlässlichkeitJaFristen einhalten und Nachrichten beantworten. Das merken Marken schnell.
Symbolbild: Smartphone-Stativ neben Tasse und Notizbuch auf einem Tisch
Smartphone auf einem Stativ neben Tasse und Notizbuch: ein einfacher Aufbau für die ersten Videos Symbolbild

Was Einsteigerinnen ausbremst, ist selten die Technik. Meistens sind es drei Dinge: nicht anfangen, weil das erste Video nicht perfekt ist, nach zwei Absagen aufhören und keine festen Zeiten im Kalender haben. Trag dir deshalb Blöcke ein, zum Beispiel zwei Abende und einen Vormittag pro Woche.

UGC Creator werden in sieben Schritten

Der Weg besteht aus sieben Schritten: Nische wählen, Equipment einrichten, Portfolio bauen, Marken anschreiben, Preise festlegen, Vertrag, Rechnung und Gewerbe klären, dann ausbauen. Die Zeitangaben gelten für etwa fünf Stunden pro Woche. Sie sind eine Orientierung und keine Zusage.

  1. Nische und Wunschmarken wählen (Woche 1). Entscheide dich für ein bis zwei Produktbereiche, über die du glaubwürdig sprechen kannst, zum Beispiel Hautpflege, Küche, Haustiere oder Fitness. Dein Beruf und dein Alltag sind dabei ein Vorsprung. Schreib dir 20 Marken aus diesem Bereich auf.
  2. Equipment und Dreh-Ecke einrichten (Woche 1). Handy, Stativ, Licht und Ton. Eine feste Ecke zu Hause spart dir jedes Mal den Aufbau. Was du wirklich brauchst, steht im Equipment-Ratgeber.
  3. Portfolio mit drei bis fünf Beispielvideos aufbauen (Woche 2 und 3). Du hast noch keine Kundinnen? Dann drehst du Videos zu Produkten, die du ohnehin zu Hause hast, und kennzeichnest sie ehrlich als Beispiele. Die Anleitung dazu: UGC Portfolio erstellen.
  4. Erste Pitches an Marken schicken (ab Woche 3). Du schreibst Marken direkt an, kurz und mit einem passenden Beispielvideo. Plane fünf bis zehn Anfragen pro Woche ein. Wege, Vorlagen und Rhythmus findest du unter UGC Aufträge finden.
  5. Erste Preise festlegen (bevor du das erste Angebot schickst). Rechne in Paketen und trenne den Dreh von den Nutzungsrechten. Orientierung gibt dir UGC Creator Verdienst.
  6. Vertrag, Rechnung und Gewerbe klären (bevor das erste Geld fließt). Wann du ein Gewerbe brauchst und was in eine Rechnung gehört, erklärt UGC Gewerbe anmelden.
  7. Ausbauen (sobald die ersten Aufträge laufen). Sprich mit zufriedenen Marken über Folgeaufträge und überlege, ob Social Media Management ein zweites Standbein für dich ist.

So findest du deine Nische

Wähle die Nische, bei der du mindestens zwei von drei Fragen mit Ja beantwortest: Nutze ich solche Produkte selbst? Kann ich in einem Satz sagen, was sie besser machen als die Alternative? Kenne ich Marken in diesem Bereich, die regelmäßig Videos veröffentlichen? Eine Nische ist kein Gefängnis. Sie macht dir nur die ersten Beispielvideos und die ersten Nachrichten leichter, weil du weißt, wen du ansprichst.

Auch dein Vorberuf zählt. Eine Angestellte aus dem Marketing-Umfeld erzählt, dass sie UGC für etwas hielt, das große Reichweite braucht, und dann merkte, wie gut ihr allgemeines Marketingwissen dafür einsetzbar ist. Wie du deinen Beruf in Nischen übersetzt, zeigen die Seiten für Angestellte und Quereinsteigerinnen und für Pflegekräfte.

UGC Creator ohne Erfahrung: Wie lange dauert es bis zum ersten Auftrag?

Wie lange es bis zum ersten Auftrag dauert, lässt sich nicht seriös vorhersagen. Die Berichte von Kundinnen reichen von drei Tagen Pitchen bis zu einigen Wochen. Es sind Einzelfälle, und alle nennen Struktur, Rückmeldung oder persönlichen Austausch als Teil ihres Weges.

Aussage der KundinZeitraumWas dazu wichtig ist
Kundin, die UGC erst für unseriös hieltErster Barter-Deal nach 1 Woche, erster Langzeitkunde nach einem MonatBarter heißt: Produkt statt Geld.
Art DirektorinErster bezahlter Deal nach drei Tagen PitchenSie arbeitet seit vielen Jahren in der Werbung und bringt Erfahrung mit Konzeption, Content und Schnitt mit.
Kundin, vier Monate nach dem StartErste Aufträge nach drei WochenSie nennt individuelle 1:1-Calls als Hilfe.
Angestellte im Marketing-UmfeldErste Ergebnisse nach vier bis sechs WochenSie nennt klare Struktur und ehrliches Feedback.
Erste Aufträge nach drei WochenUGC Creatorin, seit vier Monaten dabei„Schon nach drei Wochen hatte ich meine ersten Aufträge.“

Das sind Berichte einzelner Frauen. Ergebnisse unterscheiden sich von Frau zu Frau; eine Garantie für ein bestimmtes Einkommen gibt es nicht.

Wenn bei dir länger nichts passiert, prüf drei Stellschrauben: Überzeugen dich deine Beispielvideos selbst, vor allem die ersten Sekunden? Schickst du genug Anfragen, nämlich regelmäßig statt in einem Schub? Und passen deine Nische und die angeschriebenen Marken zusammen? Meistens liegt es an einer der drei.

Brauchst du eine Ausbildung oder einen Kurs, um UGC Creator zu werden?

Nein. Es gibt keine staatlich anerkannte Ausbildung zur UGC Creatorin, und es gibt keinen Abschluss, nach dem Marken fragen. Sie schauen auf deine Beispielvideos. Entscheidend sind Praxiswissen und ein Portfolio.

Beim verwandten Beruf Social Media Manager ist es ähnlich: Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Dafür gibt es IHK- und Fernlehrgänge sowie Zertifikatskurse, zum Beispiel mit sechs Monaten Laufzeit. Ein Anbieter nennt Preise ab 140 € im Monat beziehungsweise ab 1.260 € insgesamt. Ein Zertifikat kann dir beim Einstieg Sicherheit geben, ersetzt aber kein Portfolio mit echten Videos.

Wenn du dir Unterstützung holen willst, erkennst du ein gutes Angebot an diesen Punkten:

  • Du drehst von Anfang an echte Videos, statt nur Folien anzuschauen.
  • Jemand sieht sich deine Videos an und sagt dir ehrlich, was nicht funktioniert, nicht nur „sieht gut aus“.
  • Es gibt echte Referenzen: Menschen, die erzählen, was sie umgesetzt haben, möglichst im Video und mit Einschränkungen.
  • Der Anbieter nennt Grenzen offen: Aufwand, Anlaufzeit und dass Ergebnisse unterschiedlich ausfallen.
  • Es gibt keine Einkommensversprechen und keinen künstlichen Zeitdruck.
  • Du kannst vor deiner Entscheidung mit einem Menschen sprechen und in Ruhe darüber nachdenken.

Eine Frau, die bereits UGC Creatorin war und mehr wollte, beschreibt das Beste an unserer Begleitung so: Es sei „nicht einfach nur ein Videokurs zum Anschauen“ gewesen, sondern sie sei Schritt für Schritt begleitet worden, mit einer Ansprechperson, die „immer erreichbar“ gewesen sei. Das ist ihre Erfahrung, kein Versprechen.

Wie wir selbst arbeiten: Olivia und Simon bauen dein Business mit dir. Wir starten es, bauen es zwölf Monate mit dir und übergeben es dir. Dazu gehören eine Bibliothek mit 152 Arbeitsanleitungen zu UGC und Social Media Management, Live-Calls mit Olivia und Feedback auf jedes Video. Wir wählen aus, denn wir betreuen nur so viele Frauen persönlich, wie wir tragen können. Den Ablauf beschreibt So arbeiten wir.

UGC Creator Jobs, Nebenjob oder selbstständig?

Als UGC Creatorin arbeitest du in der Regel selbstständig. Du bekommst Aufträge, schreibst Rechnungen und bist nicht angestellt. UGC-Aufträge sind meistens einzelne Projekte und keine feste Stelle. Wer nach „UGC Creator Jobs“ sucht, findet deshalb vor allem Plattformen, Agenturen und Marken, die Creatorinnen direkt anfragen.

Das macht UGC zu einem Nebenjob, den du neben einer Anstellung, in der Elternzeit oder im Studium aufbauen kannst. Die Pflichten, die dazugehören, solltest du von Anfang an einplanen:

  • Neben dem Job: Prüfe deinen Arbeitsvertrag. Viele Arbeitgeber verlangen, dass du eine Nebentätigkeit vorab meldest. Mehr dazu auf der Seite für Angestellte und Quereinsteigerinnen.
  • In der Elternzeit: Selbstständigkeit ist grundsätzlich möglich, hat aber Regeln. Die Seite für Mütter fasst sie zusammen.
  • Im Studium: Du kannst dir Zeit frei einteilen. Die Seite für Studentinnen zeigt, wie das im Alltag aussieht.
  • Als selbstständige Creatorin: Ab regelmäßigen Einnahmen brauchst du in der Regel ein Gewerbe. Ob du als gewerblich oder freiberuflich eingestuft wirst, entscheidet das Finanzamt im Einzelfall.

Ehrliche Erwartungen: Was dich in den ersten Wochen erwartet

Die ersten Wochen bestehen aus Übung und Geduld. Viele Anfragen bleiben unbeantwortet, erste Aufträge sind oft klein, und deine ersten Videos werden nicht deine besten sein. Das ist normal und kein Zeichen, dass es für dich nicht passt.

  • Absagen und Funkstille gehören dazu. Marken antworten oft gar nicht. Nimm das nicht persönlich, sondern passe Nachricht und Beispielvideo an und frag nach einigen Tagen noch einmal höflich nach.
  • Erste Aufträge sind oft klein. Das kann ein einzelnes Video sein oder ein Barter-Deal. Barter ist nur sinnvoll, wenn die Rechte klein bleiben und der Gegenwert für dich wirklich passt.
  • Dein erster Preis ist wahrscheinlich zu niedrig. Das lässt sich korrigieren. Olivia erzählt von einer Creatorin, die früher 150 € pro Video nahm und inzwischen knapp 330 € (Aussage Olivias, ein Einzelfall). Die Einordnung findest du bei UGC Creator Verdienst.
  • Kamera-Scheu legt sich mit Übung. Wie du sie angehst, steht in UGC ohne Follower und ohne Gesicht.
  • Du brauchst feste Zeit. Unter fünf Stunden pro Woche wird es schwer, auch wenn du die richtige Nische hast.

Lohnt es sich, UGC Creator zu werden?

Es lohnt sich, wenn du ein Nebeneinkommen oder ein zweites Standbein aufbauen willst und bereit bist, einige Monate in Praxis zu investieren. Es lohnt sich nicht, wenn du schnelles, sicheres Geld suchst. Dafür ist UGC zu stark von Aufträgen, Anlaufzeit und deinem Einsatz abhängig.

Unsere Erfahrungswerte für UGC-Videos liegen bei 150–500 € pro Video. Das ist eine typische Spanne, keine Einkommensprognose, und du legst deine Preise selbst fest. Im Netz findest du Angaben von 50 € bis 1.000 €, weil Nutzungsrechte, Schnitt und Erfahrung den Preis stark verändern. Die Zahlen und ihre Gründe stehen in UGC Creator Verdienst.

UGC allein ist selten von Anfang an ein volles Einkommen, weil jeder Auftrag einzeln gewonnen werden muss. Viele Creatorinnen kombinieren es deshalb mit Social Media Management, das wiederkehrende Monatsumsätze bringt.

Das zweite Standbein: Von UGC zu Social Media Management

UGC bringt dir Auftrag für Auftrag, Social Media Management bringt wiederkehrende Monatsumsätze. Beides greift ineinander: Marken, die dich als UGC Creatorin kennen, buchen eher auch die Betreuung ihres Kanals. Unsere Erfahrungswerte für Social Media Management liegen bei 1.000–2.500 € pro Monat und betreutem Kanal. Auch das ist eine typische Spanne und keine Prognose.

Dadurch konnte ich meine ersten Social-Media-Management-Kunden gewinnen und mir neben meinem Mama-Alltag ein weiteres Standbein aufbauen.

Kundin, Mama, UGC Creatorin

Sie war bereits UGC Creatorin, wollte aber mehr, und lernte, wie man beides verbindet. Wie das Zusammenspiel aussieht, beschreibt UGC und Social Media Management. Den Weg in den Beruf zeigt Social Media Managerin werden, die Preise stehen unter Social Media Management Preise.

Typische Fehler beim Start als UGC Creatorin

Die meisten Fehler am Anfang sind vermeidbar. Sie entstehen selten aus fehlendem Talent, sondern aus Warten, Streuen und fehlender Klärung.

  • Warten, bis du bereit bist. Das erste Video wird nie das beste sein. Drehe es trotzdem und verbessere das nächste.
  • Zu viele Nischen gleichzeitig. Wer alles anbietet, ist schwer zu merken. Starte mit ein bis zwei Bereichen.
  • Beispielvideos ohne Hook. Die ersten Sekunden entscheiden, ob jemand weiterschaut. Probier drei verschiedene Einstiege aus.
  • Nur drehen, nicht pitchen. Ohne Anfragen kommen keine Aufträge, egal wie gut dein Portfolio ist.
  • Nutzungsrechte nicht besprechen. Wenn nichts festgehalten ist, ist unklar, wo und wie lange die Marke dein Video nutzen darf.
  • Ohne Vertrag oder Rechnung arbeiten. Schon bei kleinen Aufträgen gehören Leistung, Preis und Rechte schriftlich dazu.

Dein nächster Schritt

Heute reicht eine Liste: Schreib deine Nische auf und dazu 20 Marken, die dich interessieren. Diese Woche planst du drei Beispielvideos. Nächste Woche schickst du die ersten Anfragen. Wenn du das nicht allein angehen willst, ist die Potenzialanalyse der nächste Schritt. Auf sie folgt ein kostenloser, unverbindlicher 15-Minuten-Check, danach ein zweites Gespräch mit Simon. Nicht jede Bewerberin wird aufgenommen, und das sagen wir dir offen. Wie andere Frauen gestartet sind, zeigen die Erfahrungsberichte.

Häufige Fragen

Kann ich UGC Creator werden, ohne Erfahrung zu haben?

Ja. Du brauchst weder Berufserfahrung im Marketing noch Schnittkenntnisse, um anzufangen. Wichtig ist, dass du deine ersten Videos drehst, zeigst und Rückmeldung annimmst. Berufserfahrung kann helfen: Eine Angestellte im Marketing-Umfeld sagt, ihr Marketingwissen sei „perfekt für UGC“ einsetzbar gewesen. Ohne Vorerfahrung planst du für die ersten Videos schlicht mehr Zeit ein.

Brauche ich Follower, um UGC Creator zu werden?

Nein. Marken kaufen von dir Videos und Fotos, nicht deine Reichweite. Sie veröffentlichen den Content meist auf ihren eigenen Kanälen oder nutzen ihn in Anzeigen. Anders ist es nur, wenn eine Marke ausdrücklich über dein Profil werben will. Das ist dann ein eigener Auftrag. Mehr dazu in UGC ohne Follower und ohne Gesicht.

Wie viel Zeit brauche ich pro Woche, um UGC Creator zu werden?

Plane etwa fünf Stunden pro Woche ein. Damit schaffst du Beispielvideos, Anfragen an Marken und die ersten Aufträge, ohne dich zu hetzen. Unter fünf Stunden wird es schwer, weil Akquise, Dreh, Schnitt und Absprachen zusammenkommen. Mit mehr Zeit geht es schneller. Ein festes Tempo kann dir aber niemand zusagen.

Brauche ich ein Gewerbe, um UGC Creator zu sein?

Sobald du regelmäßig Geld mit Aufträgen verdienst, brauchst du in der Regel ein Gewerbe. Ob du als gewerblich oder freiberuflich giltst, entscheidet das Finanzamt im Einzelfall. Die Gewerbeanmeldung kostet laut Ratgebern etwa 20–60 €. Ablauf, Kleinunternehmerregelung und Rechnung erklärt UGC Gewerbe anmelden. Klär deinen Fall mit Finanzamt oder Steuerberatung (Stand: Oktober 2026).

Kann ich UGC als Nebenjob neben meiner Arbeit machen?

Ja. UGC lässt sich neben Job, Studium oder Familie aufbauen, weil du Abgabetermine mit der Marke vereinbarst. Wenn du angestellt bist, prüf deinen Arbeitsvertrag: Nebentätigkeiten müssen häufig gemeldet werden. Konkrete Hinweise findest du auf der Seite für Angestellte und Quereinsteigerinnen.

Wo finde ich als UGC Creatorin die ersten Aufträge?

Meistens über direkte Anfragen an Marken, über Plattformen und Agenturen oder über Empfehlungen. Am Anfang gibt dir die direkte Ansprache die meiste Kontrolle: Du suchst dir Marken aus deiner Nische und schickst ein kurzes Angebot mit Beispielvideo. Die Wege mit Vor- und Nachteilen und ein Beispieltext stehen in UGC Aufträge finden.

Was kostet es, UGC Creator zu werden?

Mit Smartphone und Tageslicht startest du ohne Pflichtausgaben. Später kommen je nach Bedarf Stativ, Licht und Mikrofon dazu, die Preise hängen von deiner Auswahl ab. Die Gewerbeanmeldung kostet laut Ratgebern etwa 20–60 €. Aufrüsten lohnt sich meist erst nach den ersten bezahlten Aufträgen.

Quellen

Dein nächster Schritt

Du willst als UGC Creatorin starten?

Finde in der Potenzialanalyse heraus, wie dein Einstieg aussehen kann – mit deinem Alltag, deinen Stunden und deinen Stärken.

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Kostenlos und unverbindlich. Danach folgt ein 15-Minuten-Check mit Olivias Team – wir wählen aus und sagen dir offen, ob es passt.

Olivia Malcher und Simon Meteling, die Gründer der OM Creator Academy, stehen dicht beieinander und blicken in die Kamera
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