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Erfahrungsbericht UGC

UGC-Deal über 10 Videos: Sophies Geschichte nach über einem Jahr als UGC Creatorin

Sophie war seit über einem Jahr UGC Creatorin und hatte das Gefühl, dass ihr Business einfach stehen geblieben war. Nach ihrer Aussage schloss sie nach der ersten Woche einen Deal über 10 Videos mit einer Brand ab.

Von der OM Creator AcademyAktualisiert am 20. Oktober 20265 Min. Lesezeit

Symbolbild: Frau hält eine Pumpflasche vor ein Smartphone auf dem Stativ und dreht ein Produktvideo
Symbolbild (KI-generiert)

Du machst schon eine Weile UGC und fragst dich, warum sich bei den Preisen und Aufträgen nichts bewegt? Sophie hatte genau dieses Gefühl. Ihre Geschichte zeigt, wie ein einzelner Auftrag über zehn Videos aussehen kann, und sie zeigt, was wir nicht über ihn wissen. Die Rechnung dazu steht klar gekennzeichnet weiter unten.

Ausgangslage

Sophie war keine Anfängerin mehr. Sie arbeitete seit über einem Jahr als UGC Creatorin und hatte trotzdem das Gefühl, nicht voranzukommen.

Ich bin seit über einem Jahr UGC Creatorin, investiere jede freie Minute in meine Selbstständigkeit und habe trotzdem das Gefühl, dass mein Business einfach stehen geblieben ist.

Sophie, UGC Creatorin

Auf Olivia stieß sie über Instagram. Ihr Ziel, wie sie es beschreibt: das UGC-Business weiterbringen und Social Media Management festigen.

Symbolbild: Eine Frau hält am Küchentisch ein Produkt in die Smartphone-Kamera auf einem Stativ – so entsteht ein UGC-Video
Eine Frau hält am Küchentisch ein Produkt in die Smartphone-Kamera auf einem Stativ. Symbolbild

Warum Business-Stillstand so häufig vorkommt

Das ist unsere Einordnung, nicht Sophies Aussage: Wer lange UGC macht, bleibt oft bei denselben Preisen, denselben Einzelvideos und denselben Marken. Es fehlt dann kein Fleiß, sondern ein Angebot, das einen größeren Schritt erlaubt. Ob das bei Sophie der Grund war, sagt sie nicht.

Was sie über ihren Weg sagt

Sophie nennt zwei Dinge: einen konkreten Deal und das, was sie dafür gelernt hat. Beides stammt aus ihrem Video.

Ich habe nach der ersten Woche einen Deal über 10 Videos abgeschlossen, mit einer Brand, mit der ich schon zweimal zusammengearbeitet hab.

Sophie, UGC Creatorin
Sophie · Deal über zehn VideosUGC Creatorin seit über einem Jahr„Ich habe nach der ersten Woche einen Deal über 10 Videos abgeschlossen, mit einer Brand, mit der ich schon zweimal zusammengearbeitet hab.“

Den Wert beziffert sie so: „Und dieser Deal hat einen Wert von viereinhalbtausend Euro.“

Die Rechnung dahinter

Das ist eine Rechnung von uns, keine Angabe von Sophie. Sie teilt den genannten Wert durch die Zahl der Videos:

AngabeWertVon wem
Zahl der Videos10Sophie
Wert des Dealsviereinhalbtausend Euro (4.500 €)Sophie
Rechnerischer Wert pro Video450 €unsere Rechnung

Der Wert pro Video liegt innerhalb der Spanne von 150–500 € pro UGC-Video, die wir aus unserer Erfahrung nennen. Das ist eine typische Spanne und keine Prognose, deine Preise legst du selbst fest. Nicht bekannt ist, ob die 4.500 € brutto oder netto gemeint sind, ob Nutzungsrechte, Schnitt und Skript enthalten sind über welchen Zeitraum die zehn Videos geliefert wurden und wie die erste Woche im Detail ablief.

Was sie gelernt hat

Ich habe gelernt, mich klarer zu positionieren, meinen Wert gegenüber den Brands zu kommunizieren und viel strategischer an mein Business ranzugehen.

Sophie, UGC Creatorin

Was du daraus mitnehmen kannst

Alles in diesem Abschnitt ist unsere Einordnung, nicht Sophies Aussage. Der auffälligste Punkt: Der Deal kam mit einer Brand, die Sophie schon kannte.

Symbolbild: Frau dreht an einem Holztisch mit dem Smartphone auf dem Stativ ein Video von einem Produkt
Eine Frau dreht an einem Holztisch mit dem Smartphone auf dem Stativ ein Video von einem Produkt. Symbolbild

Bestehende Marken sind der kürzeste Weg zum größeren Auftrag

Sophie hatte mit dieser Brand zweimal zusammengearbeitet. Wer schon geliefert hat, muss nicht mehr überzeugt werden, dass er liefern kann. Für dich heißt das: Schau zuerst auf Marken, für die du schon gearbeitet hast, bevor du bei null anfängst.

Pakete statt Einzelvideos

Ein Deal über zehn Videos ist ein Paket. Für die Marke ist das eine Entscheidung statt zehn, und für dich eine längere Planung. Welche Faktoren den Preis eines Pakets bestimmen, erklärt die Seite UGC Creator Verdienst: Nutzungsrechte, Schnitt, Dauer, Exklusivität, Skript und Erfahrung.

Den eigenen Wert zu zeigen lässt sich üben

Sophie spricht vom Wert gegenüber den Brands. Olivia sagt in einem anderen Video: „Man denkt ja häufig, für UGC kann man nur 80 Euro für ein Video nehmen. Nein, du musst deinen Wert kennen.“ Sie berichtet dort, dass Creatorinnen ihre Preise erhöht haben, eine von früher 150 € auf inzwischen knapp 330 € pro Video. Das sind Einzelfälle aus Olivias Sicht, keine Regel.

So kommst du in dieselbe Richtung

Du brauchst kein neues Geschäft von Grund auf, sondern ein Paket, einen Preis und den Mut, ihn zu nennen. Die Schritte sind eine Orientierung, keine Zusage.

  1. Bisherige Zusammenarbeiten auflisten. Mit welchen Marken hast du gearbeitet, was hast du geliefert, was kam gut an?
  2. Ein Paket schnüren. Zum Beispiel mehrere Videos mit klarem Leistungsumfang, Nutzungsrechten, Lieferzeit und Revisionsrunden. Wie du Aufträge und Angebote aufbaust, steht in UGC Aufträge finden.
  3. Deinen Wert in Worten fassen. Nicht „ich bin günstig“, sondern: Was bekommt die Marke, was erleichterst du ihr, worauf kann sie sich verlassen?
  4. Der Marke ein konkretes Angebot machen. Schreib kurz und klar, schlage ein Paket vor und frag nach. Wenn keine Antwort kommt, hake nach einigen Tagen noch einmal nach.
  5. Rechnung und Gewerbe klären. Anzahlung, Rechnung, Kleinunternehmerregelung: Das steht in UGC Gewerbe anmelden.
  6. Zweites Standbein prüfen. Sophie wollte auch Social Media Management festigen. Preise und Pakete dafür findest du unter Social Media Management Preise.

Häufige Fragen

War Sophies Deal ein Einzelfall?

Ja. Es ist ein Einzelfall, und die Zahlen sind Sophies eigene Angaben. Wir wissen nicht, ob der Deal wiederholbar war, wie viel Arbeit dahinterstand oder was in den Videos enthalten war. Rechne deshalb nicht mit Sophies Betrag, sondern bau dein eigenes Paket und deinen eigenen Preis auf.

Was ist ein Paket-Deal bei UGC?

Ein Paket-Deal bündelt mehrere Videos in einem Auftrag zu einem Gesamtpreis. Du klärst einmal Leistungsumfang, Lieferzeit, Revisionsrunden und Nutzungsrechte, statt jedes Video einzeln zu verhandeln. Der Preis pro Video ist dann ein Rechenwert. Wie Nutzungsrechte den Preis beeinflussen, erklärt der Ratgeber zum UGC-Verdienst.

Was kostet ein UGC-Video?

Unsere Erfahrungswerte liegen bei 150–500 € pro Video. Andere Quellen nennen deutlich niedrigere und höhere Spannen. Entscheidend sind Nutzungsrechte, Schnitt, Dauer und deine Erfahrung. Das ist keine Prognose für dich: Du legst deine Preise selbst fest. Die Details stehen unter UGC Creator Verdienst.

Was kann ich tun, wenn mein UGC-Business nicht vorwärtsgeht?

Prüfe zuerst dein Angebot, nicht deinen Fleiß. Hast du seit Langem dieselben Preise, dieselben Pakete und dieselben Marken? Schau, welche Marken du schon kennst, und mach ihnen ein größeres Angebot. Hol dir außerdem Rückmeldung zu deinen Videos und deiner Ansprache. Das ist allgemeine Erfahrung, keine Garantie.

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