Du hast Berufserfahrung und fragst dich, ob dir trotzdem etwas fehlt, um mit UGC zu starten? Diese Art Direktorin hatte viel Erfahrung und suchte trotzdem Struktur. Sie bleibt anonym. Wir geben wieder, was sie sagt, und trennen es von unserer Einordnung.
Ausgangslage
Sie ist fachlich stark, und genau deshalb ist ihre Geschichte lehrreich. Sie sagt, sie komme aus der Werbung und bringe viel Erfahrung mit, was Konzeption, Content und Schnitt angeht.
Ich komme aus der Werbung, ich arbeite schon seit vielen Jahren als Art Direktorin und bringe viel Erfahrung mit, was Konzeption, Content und Schnitt angeht. Aber trotzdem war ich auf der Suche nach etwas, was ich für mich selber aufbauen kann.
Was sie nicht sagt: Ob sie angestellt oder freiberuflich arbeitet, wie viele Stunden sie aufgewendet hat und welche Marken sie angeschrieben hat. Diese Lücken lassen wir offen.

Was sie über ihren Weg sagt
Sie sagt, am meisten habe ihr Struktur geholfen. Sie nennt die vier Fragen, bei denen diese Struktur für sie den Unterschied machte.
Die vier Fragen am Anfang
Ihre Fragen lauten: „Wo fange ich überhaupt an? Wie baue ich mein Portfolio auf? Wie pitche ich? Welche Preise kann ich überhaupt verlangen?“
Unsere Antworten auf genau diese Fragen findest du hier:
| Ihre Frage | Wo du bei uns Antworten findest |
|---|---|
| Wo fange ich überhaupt an? | UGC Creator werden |
| Wie baue ich mein Portfolio auf? | UGC Portfolio erstellen |
| Wie pitche ich? | UGC Aufträge finden |
| Welche Preise kann ich verlangen? | UGC Creator Verdienst |
„Auch wenn die Fragen so blöd waren“
Sie sagt, sie habe sich jederzeit bei Olivia melden können, „auch wenn die Fragen so blöd waren“. Das ist ihre Erfahrung, keine Zusage.
Der Deal nach drei Tagen
Was ich nicht gedacht hätte, ist, dass ich nach nur drei Tagen Pitchen schon meinen ersten bezahlten Deal hatte.
Nach zwei Wochen seien es dann fünf Deals mit „Megabrands“ gewesen, so ihre Worte. Zu den Marken, den Preisen und der Art der Deals sagt der Bericht nichts. Auch ob alle fünf bezahlt waren, geht aus dem Video nicht hervor.
Was ihr am Ende am meisten bedeutet
Das Schönste ist, dass ich endlich wieder etwas gefunden habe, worin ich komplett aufgehe, weil ich es für mich selbst aufbaue.
Was du daraus mitnehmen kannst
Alles in diesem Abschnitt ist unsere Einordnung, nicht ihre Aussage. Der wichtigste Punkt: Auch mit vielen Jahren Berufserfahrung fehlt oft nicht das Können, sondern die Reihenfolge.
Erfahrung ersetzt keine Reihenfolge
Konzeption, Content und Schnitt sind gute Voraussetzungen für UGC. Dass sie ihr den Start erleichtert haben, ist eine Vermutung von uns, sie sagt es nicht. Sicher ist nur, dass sie selbst Struktur als größte Hilfe nennt. Das gilt auch dann, wenn du aus ganz anderem Hintergrund kommst. Wie das aussehen kann, zeigt die Seite für Angestellte und Quereinsteigerinnen.
Pitchen ist eine Fähigkeit, keine Glückssache
Pitchen heißt, Marken gezielt anzuschreiben und ihnen einen konkreten Vorschlag zu machen. Das lässt sich üben und verbessern. Drei Tage sind in ihrem Bericht der Abstand zum ersten bezahlten Deal. Wie viel Zeit sie pro Tag aufgewendet hat, wissen wir nicht, also vergleiche dich nicht mit ihr.

Vorsicht bei „Megabrands“
„Megabrands“ ist ihr Wort. Wir wissen nicht, um welche Marken es geht. Wenn du eine ähnliche Geschichte planst, rechne nicht mit großen Namen im ersten Monat. Rechne damit, dass Absagen normal sind und der erste Auftrag auch klein sein kann.
So kommst du in dieselbe Richtung
Du brauchst kein Werbestudium, sondern einen Ablauf, den du Woche für Woche wiederholst. Die Schritte sind eine Orientierung, keine Zusage.
- Deinen Beruf in Fähigkeiten übersetzen. Was kannst du aus deinem Job, das Marken brauchen: Konzeption, Texte, Organisation, Kundenkontakt, Schnitt?
- Drei bis sechs Beispielvideos drehen. Mische Formate und zeige, was du kannst. Wie das geht, steht in UGC Portfolio erstellen.
- Eine Liste mit Marken anlegen. Wähle Marken, die zu deiner Nische passen, und suche passende Ansprechpersonen.
- Kurz pitchen. Ein Satz zu dir, ein konkreter Vorschlag, ein Beispielvideo, eine Frage. Das Vorgehen beschreibt UGC Aufträge finden.
- Nachhaken und Preise nennen. Schreibe nach einigen Tagen noch einmal und nenne einen Preis mit klaren Nutzungsrechten. Hilfe zu Spannen gibt UGC Creator Verdienst.
- Wenn du angestellt bist: Arbeitsvertrag prüfen. Schau nach, ob Nebentätigkeiten geregelt sind. Mehr dazu unter Social Media Manager Quereinsteiger.
Häufige Fragen
Ist ein erster Deal nach drei Tagen normal?
Nein, nimm das nicht als Maßstab. Es ist ihre Aussage und ein Einzelfall. Andere Kundinnen berichten von drei Wochen bis zu den ersten Aufträgen oder von vier bis sechs Wochen bis zu ersten Ergebnissen, und Absagen gehören dazu. Wie schnell der erste Auftrag kommt, hängt von deinem Portfolio, deiner Nische, der Zahl deiner Anfragen und davon ab, wie gut deine Ansprache zur Marke passt. Eine Garantie gibt es nicht.
Brauche ich Berufserfahrung in der Werbung für UGC?
Nein. Die Art Direktorin bringt viel Erfahrung mit, aber UGC Creatorinnen kommen aus ganz unterschiedlichen Berufen. Entscheidend sind Beispiele deiner Arbeit und wie du Marken ansprichst. Falls du aus einem anderen Beruf kommst, hilft die Seite für Angestellte und Quereinsteigerinnen.
Wie pitche ich eine Marke für UGC?
Kurz und konkret: ein Satz zu dir, ein Vorschlag für ein Video oder Paket, ein Beispielvideo und eine klare Frage am Ende. Fass dich knapp und schreibe an eine passende Ansprechperson. Nach einigen Tagen kannst du einmal nachhaken. Das genaue Vorgehen steht in UGC Aufträge finden.
Was verlangt man für den ersten bezahlten Deal?
Die Art Direktorin nennt keinen Betrag. Unsere Erfahrungswerte liegen bei 150–500 € pro UGC-Video. Das ist eine typische Spanne und keine Prognose: Du legst deine Preise selbst fest. Entscheidend sind Nutzungsrechte, Schnitt, Dauer und deine Erfahrung.




