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Erfahrungsbericht Pflege

Von der Krankenschwester zur UGC Creatorin: Annas Geschichte

Anna war Krankenschwester, legte eine längere Pause ein und machte eine Weltreise. Dann lernte sie UGC und Social Media Management und schickte Olivia eine Sprachnachricht über ihren Mai.

Von der OM Creator AcademyAktualisiert am 20. Oktober 202610 Min. Lesezeit

Symbolbild: Frau im weißen Kittel zeigt Pflegeprodukte in die Smartphone-Kamera auf einem Stativ
Symbolbild (KI-generiert)

Du bist Krankenschwester oder Pflegekraft und fragst dich, ob UGC oder Social Media Management ein Weg für dich sein könnte? Annas Geschichte zeigt, wie ein solcher Weg aussehen kann. Sie ist kein Fahrplan, und wir sagen dir genau, was wir über sie wissen und was nicht.

Ausgangslage

Anna war Krankenschwester und hat dann eine längere Pause eingelegt. Mehr sagt Olivia in ihrem kurzen Video über Annas Zeit in der Pflege nicht. Einiges ergänzt Anna selbst im Interview, das weiter unten steht.

Das wissen wir aus Olivias Video:

  • Anna war Krankenschwester.
  • Sie hat eine längere Pause eingelegt.
  • Sie hat eine Weltreise gemacht.
  • Sie hat gelernt, UGC zu machen und Social-Media-Accounts zu managen.

Das sagt Anna im Interview ergänzend:

  • Sie hat nach der Ausbildung eine erste Reise gemacht und danach ein Jahr gearbeitet.
  • Sie hat „relativ mutig gekündigt, ohne einen Plan“ und ist danach acht Monate gereist.
  • Sie sagt, es habe keinen einzelnen Moment gegeben, sondern immer mehr Momente und das innere Gefühl, in dieser Situation nicht lange zu bleiben.
  • Sie ist nach der Reise nicht in die Pflege zurückgekehrt und arbeitet heute nach eigener Aussage in Vollzeit als UGC Creatorin und Social Media Strategin.

Das wissen wir weiterhin nicht:

  • Wo und in welchem Bereich Anna als Krankenschwester gearbeitet hat.
  • Welcher „Mai“ in der Sprachnachricht gemeint ist. Im Interview sagt sie, sie sei laut Untertitel im Januar 2026 eingestiegen. Ob ihr „Mai“ der Mai 2026 war, sagt keines der beiden Videos ausdrücklich.
  • Ob ihre Beträge Umsatz oder Gewinn sind.
  • Wie viele Stunden pro Woche sie in der Anfangszeit investiert hat.

Wir trennen das so deutlich, weil Geschichten wie diese dazu einladen, Lücken mit Wünschen zu füllen. Olivia sprach im kurzen Video von einer längeren Pause. Dass Anna gekündigt hat, steht hier erst, seit sie es im Interview selbst sagt.

Symbolbild: Frau klappt am Fenster ihren Laptop auf, um abends an eigenen Aufträgen zu arbeiten
Eine Frau klappt abends am Fenster ihren Laptop auf, um an eigenen Aufträgen zu arbeiten. Symbolbild

Was sie über ihren Weg sagt

In diesem Abschnitt kommt die Geschichte aus zweiter Hand: Olivia Malcher erzählt sie im Video und zeigt dabei eine Sprachnachricht von Anna. Annas eigene Worte stehen weiter unten im Interview. Wörtlich zitieren wir nur, was im jeweiligen Video gesagt wird.

Anna war Krankenschwester, hat aber eine längere Pause eingelegt und hat eine Weltreise gemacht. Sie hat gelernt, wie man User Generated Content macht und wie man Social-Media-Accounts managt.

Olivia Malcher, Gründerin der OM Creator Academy, über Anna
Anna · früher KrankenschwesterKrankenschwester, heute UGC Creatorin und Social Media Managerin„Anna war Krankenschwester, hat aber eine längere Pause eingelegt und hat eine Weltreise gemacht. Sie hat gelernt, wie man User Generated Content macht und wie man Social-Media-Accounts managt.“

Die Sprachnachricht: „die 7k erreicht“

Anna schickte Olivia eine Sprachnachricht. Darin sagt sie, sie habe „ein geiles Mai“ gehabt und „die 7k erreicht“. Olivia ordnet das im Video ein: „diese 7.000 Euro im Monat“.

Was Olivia mehr freut als die Zahl

Was mich noch viel mehr freut als diese 7.000 Euro im Monat: dass sie frei ist, dass sie ein freies, selbstbestimmtes Leben lebt.

Olivia Malcher, Gründerin der OM Creator Academy, über Anna

Annas Erfolgsgeheimnis laut Olivia

Olivia nennt einen Grund, warum Anna so weit gekommen ist: die Entscheidung, nicht länger zu warten, obwohl nichts sicher war.

Obwohl sie nicht die komplette Sicherheit hatte, dass es funktioniert, hat sie an sich selbst geglaubt und gesagt: Ich hör auf zu warten und ich bin der aktive Creator meines Lebens.

Olivia Malcher, Gründerin der OM Creator Academy, über Anna

Annas Interview mit Olivia

Im 15-minütigen Interview erzählt Anna ihren Weg selbst: Sie hatte Zweifel, wollte im zweiten Monat aufgeben und bekam dann ihren ersten langfristigen Kunden. Was hier als Annas Aussage steht, ist ihre Aussage, wo wir etwas erklären, sagen wir es dazu. Kapitel mit Zeitmarken und weitere Zitate zur Folge findest du auf der Seite Podcast und Interviews.

Interview: Annas GeschichteOlivia Malcher · 22. September 2026 · 15:03 Min.Auf YouTube ansehen

Vor dem Einstieg: Annas Zweifel

Anna sagt, sie habe auch dann noch Zweifel gehabt, als sie Olivia und die OM Creator Academy schon gefunden hatte. Sie sei dem Online-Business gegenüber skeptisch gewesen, habe aber gesehen, dass andere es schaffen. Nach einem Einzelgespräch mit Olivia habe sie gedacht: „let's go, wir probieren das jetzt“. Bestärkt habe sie, dass sie Einzelunterstützung bekommt: Als eine Marke schrieb und sie nicht wusste, wie sie verhandeln soll, habe sie Olivia einen Screenshot geschickt und eine Antwort bekommen.

Wird das überhaupt klappen? Ist das mein Geld jetzt wert? Und ich hatte richtig viel Zweifel.

Anna, früher Krankenschwester, im Interview mit Olivia

Der Moment im zweiten Monat

Anna sagt, im zweiten Monat habe sie aufgeben wollen. Man gehe „all in“, mache viel und bekomme nicht sofort etwas zurück. Ohne den Zuspruch von Olivia und einer zweiten Person, die gesagt habe, das werde klappen, hätte sie nach eigener Aussage aufgegeben.

Ich glaube, im zweiten Monat war auf jeden Fall mal so ein Punkt, wo ich aufgeben wollte. … Man geht so all in, man macht richtig viel, aber man bekommt nicht sofort etwas zurück.

Anna, früher Krankenschwester, im Interview mit Olivia

Der erste und der zweite langfristige Kunde

Danach sei „relativ schnell“ ihr erster langfristiger Retainer-Kunde gekommen. Ein paar Wochen später folgte der zweite: Sie habe vom ersten positives Feedback bekommen, und er habe es weitererzählt. Das war für Anna nach ihren Worten der erste große Erfolgsmoment. Unsere Erklärung dazu: Retainer bedeutet wiederkehrende Betreuung, also genau das, was wir Social Media Management nennen.

Annas Zahlen: Das sagt Anna

Auf die Frage nach ihrem besten Monat sagt Anna, sie habe „die 8K erreicht“. Auf die Frage nach ihrem Umsatz seit dem Einstieg antwortet sie: „um die 40K“. Ob die 8K Umsatz oder Gewinn sind, sagt sie nicht. Das sind Annas eigene Angaben, sie sind ein Einzelfall und weichen von den 7k aus der Sprachnachricht ab. Wir können keine der Zahlen prüfen. Lies sie deshalb wie den Hinweis oben: als Bericht einer einzelnen Frau.

Annas Erwartung vorher

Anna sagt, sie habe zu Beginn mit einem kleinen Nebenverdienst gerechnet. Die Zahl nennt sie selbst:

Meine Erwartung von UGC und Social Media Management war ein kleiner Side Hustle von 500 Euro … und jetzt ist es halt mein Vollzeitjob.

Anna, früher Krankenschwester, im Interview mit Olivia

Was sich für Anna im Alltag geändert hat

Anna beschreibt mehr Verantwortung als im Angestelltenverhältnis und das Privileg, ihre Zeit selbst einzuteilen. Eine Herausforderung sei, alles unter einen Hut zu bringen: Kunden betreuen, neue Fähigkeiten lernen, sich selbst managen. Sie sagt außerdem, wenn es zu einer Fähigkeit noch kein Video gab, habe Olivia es innerhalb von 24 Stunden aufgenommen. Das ist Annas Erfahrung, keine Zusage.

Was du daraus mitnehmen kannst

Alles in diesem Abschnitt ist unsere Einordnung, nicht Annas Aussage. Sicher mitnehmen kannst du eines: Anna hat zwei Fähigkeiten gelernt, UGC machen und Accounts managen, und beides lässt sich lernen.

Zwei Fähigkeiten, zwei Arten von Einnahmen

UGC bringt einzelne Aufträge, Social Media Management bringt Monat für Monat wiederkehrende Betreuung. Wie Anna ihre Monatssumme zusammenbekam, sagt sie nicht. Im Interview spricht sie von langfristigen Retainer-Kunden, also wiederkehrender Betreuung, nennt aber keinen Anteil an ihrer Summe. Zur Orientierung stehen hier unsere Erfahrungswerte:

UGCSocial Media Management
Art der Arbeiteinzelne Aufträge pro Videolaufende Betreuung eines Kanals
Typische Spanne (unsere Erfahrung)150–500 € pro Video1.000–2.500 € pro Monat und Kanal
Kamera nötigmeist ja, Formate ohne Gesicht gibt esnein

Das sind typische Spannen aus unserer Erfahrung, keine Prognose für dich. Deine Preise legst du selbst fest. Wie beide Wege zusammenspielen, erklärt die Seite UGC und Social Media Management kombinieren.

Was Pflegekräfte schon mitbringen

Pflegekräfte bringen oft mehr mit, als sie selbst glauben. Ob Anna ihr Pflegewissen genutzt hat, wissen wir nicht. Für dich gilt es trotzdem als Möglichkeit:

  • Kommunikation in schwierigen Situationen: hilft bei Kundengesprächen und beim Umgang mit Feedback.
  • Organisation unter Druck: hilft, einen Content-Plan einzuhalten.
  • Dokumentation: hilft bei Abläufen, Angeboten und Berichten.
  • Fachwissen: kann deine Nische werden, etwa Hautpflege, Wellness oder Pflegehilfsmittel.

Bei Gesundheitsthemen gilt: keine Heilversprechen, keine Patientendaten, keine Klinikinterna im Content.

„Ich hör auf zu warten“ heißt nicht „kündige morgen“

Annas Satz handelt vom Warten. Im Interview sagt sie außerdem, sie habe gekündigt, ohne Plan, und im zweiten Monat aufgeben wollen. Das war ihr Weg, nicht unsere Empfehlung: Wir raten davon ab, ohne Plan den Job hinzuwerfen. Der risikoärmere Weg ist, nebenbei zu starten, solange dein Einkommen sicher ist. Mehr dazu findest du auf der Seite für Krankenschwestern und Pflegekräfte.

Was bei dir anders sein kann

Anna reiste nach eigener Aussage acht Monate und arbeitet heute in Vollzeit. Das lässt vermutlich mehr freie Zeit zu als ein Dienstplan mit Wechselschichten. Das ist eine Vermutung, denn wie viele Stunden pro Woche sie in der Anfangszeit investiert hat, sagt sie nicht. Plane deshalb mit deinen echten Stunden. Unter fünf Stunden pro Woche wird es schwer.

So kommst du in dieselbe Richtung

Du brauchst keine Pause und keine Weltreise, sondern einen kleinen Plan, den du neben dem Dienstplan durchhältst. Diese Schritte sind eine Orientierung, keine Zusage.

  1. Rechtliches klären, bevor du startest. Prüfe deinen Arbeitsvertrag. Im öffentlichen Dienst sind entgeltliche Nebentätigkeiten rechtzeitig vorher schriftlich anzuzeigen, eine Genehmigung ist grundsätzlich nicht nötig. Der Arbeitgeber kann sie aber untersagen oder mit Auflagen versehen, wenn sie deine Pflichten beeinträchtigt. Im Schichtdienst gilt außerdem weiter das Arbeitszeitgesetz. Private Träger haben oft andere Verträge, im Zweifel hilft der Personalrat oder eine Fachanwältin (Stand Oktober 2026).
  2. Eine Nische aus deinem Fachwissen wählen. Welche Produkte und Themen kennst du wirklich? Wie du dich entscheidest, steht in UGC Creator werden.
  3. Ein kleines Portfolio mit dem Handy bauen. Drei bis sechs Beispielvideos reichen für den Anfang, so zeigt es UGC Portfolio erstellen.
  4. Die ersten Marken anschreiben. Kurz, konkret, mit einem Beispielvideo. Das Vorgehen beschreibt UGC Aufträge finden.
  5. Preise festlegen und das Gewerbe klären. Die Spannen findest du unter UGC Creator Verdienst, die Anmeldung unter UGC Gewerbe anmelden.
  6. Ein zweites Standbein prüfen. Anna hat auch das Managen von Accounts gelernt. Wie dieser Beruf aussieht, zeigt Social Media Managerin werden.

Häufige Fragen

Ist Annas Weg ein Einzelfall?

Ja. Anna ist ein einzelner Fall. Die 7.000 Euro im Monat sind ihre Angabe aus einer Sprachnachricht, im Interview nennt sie 8K für ihren besten Monat. Ob das Umsatz oder Gewinn ist und wie sich die Summe auf UGC und Betreuung verteilt, wissen wir nicht. Rechne deshalb nicht mit Annas Zahl, sondern lege deine Preise selbst fest und plane mit deiner echten Zeit.

Hat Anna ihren Job in der Pflege gekündigt?

Ja, nach ihrer eigenen Aussage im Interview. Sie sagt, sie habe nach der Ausbildung und einer ersten Reise ein Jahr gearbeitet und dann „relativ mutig gekündigt, ohne einen Plan“. In Olivias kurzem Video ist nur von einer längeren Pause die Rede. Wir wollen dir keine Kündigung als Lösung verkaufen: Nebenbei zu starten ist der risikoärmere Weg, solange dein Einkommen sicher ist.

Darf ich als Krankenschwester nebenbei selbstständig arbeiten?

Grundsätzlich ja, aber prüfe vorher deinen Arbeitsvertrag. Im öffentlichen Dienst musst du eine entgeltliche Nebentätigkeit rechtzeitig schriftlich anzeigen. Bei privaten Trägern gelten oft andere Regeln. Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Im Einzelfall klären das Personalrat oder Fachanwältin.

Brauche ich als Pflegekraft Follower für UGC?

Nein. Bei UGC liefern Creatorinnen Videos, die Marken selbst veröffentlichen oder in Anzeigen nutzen. Marken kaufen Content, keine Reichweite. Warum das so ist und wie Marken auswählen, erklärt die Seite UGC ohne Follower und ohne Gesicht.

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Quellen

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Olivia Malcher und Simon Meteling, die Gründer der OM Creator Academy, stehen dicht beieinander und blicken in die Kamera
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